Management und Kooperation in der Radiologie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dritter Deutscher Medienpreis für Radiologie und Nuklearmedizin: Radiologienetz zeichnet journalistische Arbeiten aus

Hei­del­berg, 19. No­vem­ber 2017


Auch 2017 hat es sich das Ra­dio­lo­gie­netz Deutsch­land zur Auf­ga­be ge­macht, die fun­dier­te Be­richt­er­stat­tung über Ra­dio­lo­gie und Nu­kle­ar­me­di­zin zu fördern. Vor die­sem Hin­ter­grund wur­den drei Bei­träge mit dem gleich­na­mi­gen Me­di­en­preis aus­ge­zeich­net. Die Preis­träger wur­den im Rah­men des dies­jähri­gen Ra­dio­lo­gen­ta­ges ge­ehrt. Ein Preis­geld in Höhe von ins­ge­samt 5.000 Euro wur­de ver­ge­ben.

Der ers­te Preis ging an den TV-Bei­trag „Pro­sta­ta, Pro­sta­ta­krebs: Was brin­gen neu­es MRT und Bi­op­sie?“, von Bernd Tho­mas. Der Bei­trag, erst­mals aus­ge­strahlt im April 2017 in der Sen­dung Ge­sund­heit im BR Fern­se­hen, be­rich­tet an­hand der Ge­schich­te ei­nes Pro­sta­ta­krebs- Ver­dachts-Pa­ti­en­ten über die Möglich­kei­ten ei­nes neu­en Dia­gno­se­ver­fah­rens. Die Jury lob­te den Bei­trag als „sehr schönen und gut re­cher­chier­ten Be­richt mit an­spre­chen­der und vers­tänd­li­cher Ani­ma­ti­on“ und hob be­son­ders die „um­fang­rei­che Dar­stel­lung neu­er dia­gnos­ti­scher und the­ra­peu­ti­scher Ansätze“ her­vor.

Die zwei­te Eh­rung er­hielt Sig­rid Lauff für den Bei­trag „Ge­stat­ten – Dr. Com­pu­ter: Ra­dio­lo­gie der Zu­kunft“. Der TV-Bei­trag wur­de be­reits im No­vem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res im SÜDWEST­RUND­FUNK (SWR) ge­zeigt. Un­ter dem Stich­punkt Dia­gnos­tik 4.0 wer­den mo­derns­te Tech­no­lo­gi­en und zukünf­ti­ge ra­dio­lo­gi­sche Ver­fah­ren in Au­gen­schein ge­nom­men. Auch hier hat­ten die Ju­ro­ren viel Lob übrig: „Sehr gut auf­ge­bau­ter Be­richt, der um­fas­send über die Zu­kunft der Ra­dio­lo­gie in­for­miert.“

Die drit­te Aus­zeich­nung ging an den Jour­na­lis­ten Wal­ter Wil­lems für sei­nen Ar­ti­kel „Die Hoff­nun­gen ru­hen auf der To­mo­syn­the­se“, der am 17.08.17 in der Ta­ges­zei­tung „Die Welt“ veröffent­licht wur­de. Gemäß der Jury, ein „per­fek­ter Ar­ti­kel über Vor- und Nach­tei­le des Mam­mo­scree­nings und der To­mo­syn­the­se.“ Der Bei­trag er­schien anläss­lich des zehn­jähri­gen Ju­bi­läums des bun­des­wei­ten Brust­krebs-Scree­nings.

Die Prei­se wur­den im Rah­men des 9. Ra­dio­lo­gen­ta­ges in Hei­del­berg am 18. No­vem­ber über­ge­ben, dem jähr­li­chen Tref­fen der ins­ge­samt 360 nie­der­ge­las­se­nen Ra­dio­lo­gen und Nu­kle­ar­me­di­zi­ner, die sich im Ra­dio­lo­gie­netz Deutsch­land zu­sam­men­ge­schlos­sen ha­ben, um durch Ko­ope­ra­ti­on ihre Zu­kunft zu si­chern. Ne­ben der Ver­lei­hung des Me­di­en­prei­ses stan­den der Aus­tausch zu me­di­zi­ni­schen, Zu­kunfts- und Ma­nage­ment-The­men im Mit­tel­punkt der Ver­an­stal­tung. Der Aus­blick in die Zu­kunft der Ra­dio­lo­gie 2030 – ins­be­son­de­re das The­ma Ra­dio­mics, künst­li­che In­tel­li­genz, vor­ge­tra­gen vom Lei­ter des Fraun­ho­fer In­sti­tuts für Bild­ge­stützte Me­di­zin (Me­vis), Prof. Horst Hahn, zeig­te ein­drück­lich auf, wie sich das ge­sam­te Fach­ge­biet der Ra­dio­lo­gie in den nächs­ten Jah­ren dra­ma­tisch ändern wird - si­cher­lich auch ein span­nen­des The­ma für Jour­na­lis­ten, nicht nur im Zu­sam­men­hang mit dem be­reits für 2018 ge­plan­ten 4. Deut­schen Me­di­en­preis für Ra­dio­lo­gie und Nu­kle­ar­me­di­zin. Alle wich­ti­gen In­for­ma­tio­nen fin­den Sie un­ter www.ra­dio­lo­gie.de/​me­di­en­preis so­wie un­ter ra­dio­lo­gen­tag.de





© Curagita AG, Haus der Radiologie, Ringstr. 19 B, 69115 Heidelberg.